Linz
In Österreich betreibt Borouge International zwei Produktionsstandorte, einen in Schwechat und einen in Wildon. Daneben sind das Innovationszentrum in Linz, Teil eines globalen Netzwerks, und das Head Office in Wien hier beheimatet. Gesamt arbeiten etwa 1.500 Borouge International Mitarbeitende in Österreich.
Kontakt Borealis Linz
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Borealis Polyolefine GmbH
St.-Peter-Strasse 25
4021 Linz
Austria - Anfahrtsplan (Google Maps)
Ein Standort mit vielen Facetten
In Linz befindet sich eines der Innovationszentren von Borouge International, das Teil des weltweiten Netzwerks von Forschungs- und Entwicklungseinrichtungen des Unternehmens ist. Der Standort umfasst Anlagen für die Polymerisation im Labormaßstab, Pilotanlagen für Compoundierung, Testanlagen für Anwendungen, digitale Innovationskapazitäten sowie ein Customer Service Center.
Der Schwerpunkt liegt auf dem Polymerdesign und der Compound-Forschung für Polymeranwendungen in den Bereichen Infrastruktur, Mobilität und fortschrittliche Verpackungstechnologien. Borouge International in Linz betreibt zudem eine Katalysatoranlage, die zur Entwicklung innovativer Katalysatoren und zur Verbesserung von Prozessen für die Katalysatorproduktion auf Basis der Sirius-Technologie von Borouge International genutzt wird. Rund 460 Mitarbeitende aus über 35 verschiedenen Nationen, die in den Bereichen Forschung und Produktentwicklung sowie Marketing und Vertrieb tätig sind, entwickeln gemeinsam mit den weltweiten Kunden von Borouge International die Kunststoffmaterialien der Zukunft.
Neben den Produktionsanlagen und dem Innovation Center in Linz sowie der Zentrale in Wien gibt es in Österreich noch einen weiteren Standort in Schwechat sowie einen Recycling-Standort in Wildon, in Zentraleuropa sind wir darüber hinaus in Burghausen (Deutschland), in Niedergebra (Recycling-Standort Deutschland), in Monza und Taino (Italien) sowie in Elin Pelin (Recycling-Standort Bulgarien) vertreten.
Mehr über Borealis in Linz
Produktionsanlagen
Standortgeschichte
Von den Stickstoffwerken zu Borealis
Linz hat Tradition auf dem Gebiet der chemischen Industrie. Vorläufer und Wegbereiter waren die ehemaligen Stickstoffwerke und darauf folgend die Chemie Linz, welche bereits über einen starken F&E-Bereich sowie ein umfangreiches Marketing- und Vertriebs-Know-how auf dem Kunststoffsektor verfügten.
- 2026 Borealis hat sich mit Borouge und NOVA Chemicals zusammengeschlossen, um Borouge International zu gründen, einen neuen weltweit führenden Anbieter von Polyolefinen
- 2023 AGROFERT übernimmt das Stickstoffgeschäft von Borealis, einschließlich Anlagen am Standort Linz.
- 2016 Borealis kündigt ein EUR 80 Millionen-Investitionspaket in seine Produktionsanlagen für Melamin und Pflanzennährstoffe in Linz an.
- 2013 Eröffnung der Borealis Sirius Katalysatoranlage in Linz.
- 2011 Spatenstich für den den Bau einer semi-kommerziellen Katalysatoranlage am Standort Linz. Fertigstellung geplant für 2012.
- 2009 Eröffnung des internationalen Borealis Innovation Headquarters in Linz. Umbenennung der AMI Agrolinz Melamine International GmbH in Borealis Agrolinz Melamine GmbH.
- 2008 Spatenstich für den Ausbau des Standortes Linz zum Zentrum der internationalen Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten von Borealis.
- 2007 Übernahme der AMI Agrolinz Melamine International GmbH.
- 2006 Im Zuge der Übersiedlung der Firmenzentrale von Lyngby nach Wien erfolgt die Umbenennung der Borealis GmbH in Borealis Polyolefine GmbH.
- 1999 Die Borealis AG wurde schließlich in Borealis GmbH umgewandelt.
- 1998 Einbringung der PCD Polymere GmbH in die Borealis A/S mit Sitz in Lyngby/Dänemark und Umbenennung in Borealis AG.
- 1990 Umbenennung der Petrochemie Danubia in PCD Polymere GmbH.
- 1988 Neustrukturierung: Der Verkauf und die Polyolefin-Entwicklung wurden in die Petrochemie Danubia GmbH (PCD) und damit in die ÖMV eingebracht.
- 1982 Übernahme der Petrochemie Schwechat (PCS) sowie 50% der Danubia Olefinwerke durch die ÖMV. Verkauf und Produktentwicklung blieben allerdings weiterhin bei der Chemie Linz AG in der "Sparte C".
- 1973 Umbenennung der Österreichischen Stickstoffwerke in Chemie Linz AG.
- 1959 Durch die Beteiligung der Österreichischen Stickstoffwerke (ÖSW) an der Danubia Petrochemie (Schwechat) wurde der Grundstein für eine einfolgreiche Kunststoffindustrie gelegt.
Ein globales Innovationsnetzwerk fördert Lösungen
Die Technologie- und Innovationskompetenzen von Borouge International basieren auf einer engen Zusammenarbeit mit Kunden und Produktionsstätten. Unser globales Netzwerk bringt technisches und anwendungsbezogenes Fachwissen näher an die Orte, an denen Materialien entwickelt, getestet und eingesetzt werden.
Mit Innovationszentren in Europa, Nordamerika, dem Nahen Osten und China arbeiten unsere Teams eng mit Kunden zusammen, um Lösungen zu entwickeln, zu validieren und zu skalieren, die unter realen Bedingungen eine konstante Leistung bieten und so eine schnellere Entwicklung sowie einen zuverlässigen Einsatz ermöglichen.
Innovation Center Linz, Österreich
Das international Innovation Center befindet sich seit 2009 in Linz. Der Standort ist von den Industrieregionen in Süddeutschland aus leicht erreichbar. Zu ihren Anfängen setzte die regionale Industrie vor allem auf Bergbau und Stahl, mittlerweile sind jedoch auch Basischemikalien und Pharmazeutika sowie andere Branchen in der Region vertreten.
Das Innovation Center beherbergt modernste Forschungseinrichtungen, zu denen eine Katalysatoranlage mit der unternehmenseigenen Borealis Sirius-Katalysatortechnologie, eine Pilotanlage für Kohlenwasserstoff-Produktionstechnologien, ein Hightech-Polymerisationslabor sowie industrielle Polymer-Compoundier- und Konvertierungsanlagen für Spritzguss, Rohrextrusion und die Folien- und Faserproduktion zählen. Die Polymer-Compoundieranlagen produzieren Muster für Kund:innen und ermöglichen Entwicklungen mit einem flexiblen Produktionsvolumen von 500 g bis 20 Tonnen.
Zu den Kernkompetenzen des Innovation Headquarters zählen die Polymerisation im Kleinmaßstab sowie die Entwicklung von Polypropylen- (PP) und Niederdruck-Polyethylen- (PE) Produkten für Anwendungen wie Rohre, Verpackungen, Schaum, Automotive, Solar und Kondensatorfolien. Die vor Ort befindliche Katalysatoranlage, die die firmeneigene Sirius-Katalysatortechnologie verwendet, unterstreicht die Tatsache, dass der Standort Linz entlang der gesamten Kunststoff-Wertschöpfungskette positioniert ist, von der Forschung und Entwicklung bis hin zur Produktion unserer eigenen Katalysatoren.
Das Innovation Headquarters umfasst zudem das Circular Economy Solutions Innovation Studio, welches als Forschungs- und Entwicklungsdrehscheibe für neuartige kreislauforientierte, polyolefinbasierte Technologien und Lösungen dient.
Schwerpunkte des Innovation Headquarters in Linz:
- Circular Economy Solutions Innovation Studio
- Forschungszentrum für Polymer Design, Compound Research und Base Chemicals
- Entwicklung und Erforschung von Kunststofflösungen für die Rohr-, Automobil- und Verpackungsindustrie, Fasermärkte
- Akkreditierte Labors für Forschung und Materialprüfung
- Katalysatorforschung in Zusammenarbeit mit dem Forschungszentrum in Porvoo, Finnland
- Digitale Innovation im Bereich Modelling & Simulation für Produktdesign, digitale Zwillinge („Digital Twin“) und Anwendungsentwicklung
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Weitere Standorte in Österreich
Neben Borealis in Linz gibt es in Österreich noch weitere Standorte in Wien, Schwechat sowie einen Recycling-Standort in Wildon.